Der Samariterbund ist mein Leben!

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Hermann Tanczos war mehr als 40 Jahre lang an der Modernisierung und dem Aufbau des Samariterbund-Fuhrparks federführend beteiligt. Auch nach seiner
Pensionierung ist er mit 75 Jahren im Herzen immer noch ein Samariter.

Hermann Tanczos
Hermann Tanczos

Schon als junger Bursch war Hermann Tanczos von Autos fasziniert. Die Kraft der Motoren und die Schönheit der Designs von Fahrzeugen hatten für ihn eine fast erotische Ausstrahlung. Und so traf es sich sehr gut, dass ihn nach der Schule ein Freund an den Samariterbund vermittelte: Hermann war damals 18 Jahre alt und begann im Jahr 1968 im Fuhrpark in Wien zu arbeiten. Mehr als 40 Jahre lang war er in der Folge die Nummer eins beim Rettungs- und Krankentransportdienst des Samariterbund Wiens.
Kurz vor sechs Uhr in der Früh begann sein Arbeitstag. „Da war bereits sehr viel zu tun. Es mussten die Rettungstransporte organisiert und die Arbeitspläne der Mitarbeiter überprüft werden – und ich hatte damals für diese Bereiche noch keinen Computer“, erinnert er sich.

Im Winter mussten Autos ausgeschaufelt werden

Der Job war eine Herausforderung. Jeden Tag erlebte Hermann Tanczos etwas Neues und er musste oft flexibel sein und schnell entscheiden. Denn vieles war nicht leicht zu planen, weil der Fuhrpark sehr überschaubar war. Zwar waren die Fahrzeuge der Flotte dank Hermanns Planung gut serviciert und hervorragend in Schuss, doch die Autos waren nicht auf dem neuesten Stand. Und da es keine Garage gab und die Fahrzeuge im Freien standen, musste im Winter vor Dienstbeginn erst einmal gründlich ausgeschaufelt werden.

Auch seine Familie war eng mit dem Samariterbund verbunden. Die Frau als Notärztin, seine Tochter während des Medizinstudiums als Rettungs­sanitäterin und der Sohn als Zivildiener.

Im Laufe der Jahre hat sich beim Samariterbund vieles weiterentwickelt. Aus einer Organisation mit wenig Ausrüstung ist eine moderne Rettungsorganisation mit neuen Geschäftsfeldern geworden. Und Hermann Tanczos war daran federführend beteiligt. Ein Jahr lang war er sogar Bundessekretär.

„Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Von Monat zu Monat wurde der Samariterbund innovativer – mit jungen Leuten und neuen Geschäftsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich. Das erreicht man nur mit guten Teams. Und ich wusste: Wir haben sehr gute, professionelle und kollegiale Teams.“

In der Pension fehlte ihm der Arbeitsalltag

„Der Samariterbund war immer mein Leben, die Arbeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, lacht Tanczos. „Die tagtägliche Abwechslung und dass ich ständig mit unterschiedlichen Leuten zu tun hatte, ist mir nach meiner Pensionierung vor zehn Jahren in der ersten Zeit sehr abgegangen. Aber mittlerweile habe ich mich an den Ruhestand gewöhnt.“ ˜

Georg Biron

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