Österreichweite Kampagne: Zivildiener gesucht!

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Rund 1.400 Männer entscheiden sich jedes Jahr für den Zivildienst beim Samariterbund. Sie sammeln dabei wertvolle Erfahrungen und erhalten eine professionelle Ausbildung. Doch derzeit fehlen in vielen Samariterbund-Organisationseinheiten Zivildienstleistende. Ausgelöst wird dieser Mangel durch die steigende Anzahl der als untauglich eingestuften Stellungspflichtigen sowie durch die geburtenschwachen Jahrgänge.

Laurenz Staindl wirbt für den Samariterbund
Laurenz Staindl wirbt für den Samariterbund

Einer der 1.400 Männer ist Laurenz Staindl. Er ist Student, Fitnesstrainer und Influencer auf Instagram. Er hat sich bewusst für den Zivildienst entschieden, „weil Zivildienst aus dem heutigen Leben gar nicht mehr wegzudenken ist. Die Zivildienstleistenden leisten einen großen Beitrag für das österreichische Gesundheitssystem und unterstützen Alte, Kranke, Geflüchtete und Kinder, wo sie nur können. Die meisten, die ich getroffen habe, machen ihre Arbeit mit Herz und einer großen Überzeugung“, erzählt Laurenz Staindl. Als Zivildiener hat er sehr viel für das Leben gelernt. „Ich bin mit anderen Kulturen in Kontakt gekommen, habe Vorurteile abgebaut und herzergreifende Geschichten abseits der klassischen Medien gehört. Ich erinnere mich auch an sehr emotionale und anstrengende Momente, aber großteils hat es Spaß gemacht und ich habe tolle Menschen kennenlernen dürfen“, führt er weiter aus.

Um vermehrt junge Männer für den Samariterbund zu begeistern, hat der Samariterbund österreichweit eine Plakatkampagne gestartet. Begonnen wird mit dem Sujet „Nicht stillgestanden“, das auf klassischen Plakatwänden zu sehen ist. Die gesamte Kampagne wird in den nächsten Wochen auf den diversen
Social-Media-Kanälen gezeigt.

Alle „Zivis“ im Rettungs- und Krankentransportdienst werden zwei Monate lang zum Rettungssanitäter ausgebildet. Viele von ihnen bleiben auch nach dem Zivildienst in der Samariterbund-Familie ehrenamtlich tätig oder können später – nach einer kostenpflichtigen Zusatzausbildung – eine Berufsberechtigung für eine Karriere im Wachstumsmarkt der Gesundheits- und Sozialberufe erlangen.

Fest im Leben

Laurenz steht mittlerweile mit beiden Beinen fest im Leben. Seine Berufung ist der Fitnesssport. Er trainiert seine KundInnen sowohl persönlich im Fitnesscenter als auch online. Viele MaturantInnen wissen noch nicht genau, in welche Richtung es beruflich gehen soll. „Probier dich aus und mach es einfach! Ich kann mittlerweile wirklich voller Dankbarkeit sagen, dass ich mit meinem bisherigen Lebensweg sehr zufrieden bin. Früher habe ich mir, wie so viele MaturantInnen, nicht wirklich vorstellen können, was ich in der Zukunft mit dem Leben anfangen soll. Ich hatte viele Ideen, aber sie haben den Kopf kaum verlassen. Ich kann jedem nur raten, alles auszuprobieren, was einen interessiert, seine persönlichen Grenzen kennenzulernen und die Komfortzone zu verlassen. Dann merkt man schnell, was einen wirklich interessiert. Heutzutage kann man ja ohne Probleme jeden von überall her kontaktieren. Ich würde den Menschen, die etwas machen, was ich mir in der Zukunft vorstellen kann, eine Nachricht auf Instagram schreiben und sie ausfragen“, rät Laurenz allen jungen Erwachsenen.

Wer mehr über Laurenz erfahren möchte, kann ihm auf Instagram folgen oder seine Webseite besuchen: www.instagram.com/laurenzstaindl

#SamaSocial

Zivibeiträge mit Laurenz Staindl

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