Wir haben nur diese eine Welt

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Die Intensität und die Häufigkeit globaler Herausforderungen haben zugenommen. Der Klimawandel, aber auch Pandemien wie COVID-19 sind globale Krisen, die nicht an Grenzen Halt machen. Statt autoritärer Entwicklungen und nationalen Egoismen bräuchte es jetzt internationale Solidarität bei humanitären Katastrophen, Flüchtlingsbewegungen und klimabedingten Katastrophen.

nur eine Welt (Foto: iStockphoto.com/Nastco)
nur eine Welt (Foto: iStockphoto.com/Nastco)

Wenn wir enger zusammenarbeiten würden, ließe sich die Lebensqualität aller Menschen nicht nur sichern, sondern sogar steigern.

Ulrich Reinhardt

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ist die Menschheit mehr und mehr mit zahlreichen globalen Problemen konfrontiert worden: Klimawandel, Finanzkrisen, Armut sowie soziale und politische Herausforderungen betreffen die ganze Welt. Und doch verfolgten und verfolgen viele Staaten nur ihre nationalen Eigeninteressen statt gemeinsam langfristige Strategien zu entwickeln.

Im September 2015 kam es dann zu einem Gipfeltreffen, das in die Geschichte eingehen wird: 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unterzeichneten die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und verpflichteten sich damit, 17 nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene bis zum Jahr 2030 zu verfolgen. Die Ziele berücksichtigen dabei die Themen Wirtschaft, Soziales und Ökologie und fordern dabei auch die Wahrung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Good Governance, Frieden und Sicherheit.

Gelebte Nachhaltigkeit beim Samariterbund

Der Samariterbund übernimmt auch hier Verantwortung und setzt sich stark für die Umsetzung dieser SDG-Ziele ein, um die Welt für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten und noch lebenswerter zu gestalten. Als Mitglied der AG Globale Verantwortung, der SDG Watch Austria und der UNglobal ist der Samariterbund Teil eines größeren Netzwerkes. So sprach 2020 der Senat der Wirtschaft auf eine Initiative des Ethik-Beirats dem Samariterbund „Dank und Anerkennung für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele“ aus.  

Die Maßnahmen des Samariterbundes für eine lebenswertere Welt können sich tatsächlich sehen lassen. Nur ein paar Beispiele: Mit der Stiftung „Fürs Leben“ für kranke Kinder aus sozial schwachen Familien, den Sozialmärkten, der kostenlosen Lernhilfe für armutsgefährdete Kinder, der Wohnungslosenhilfe und den internationalen humanitären Projekten setzt er wesentliche Schritte gegen Armut. Mit den Pflegekompetenzzentren im Burgenland, die alle erst vor Kurzem von der unabhängigen Zertifizierungsstelle „Quality Austria“ auf Basis internationaler Standards und Regelwerke mit fünf Sternen ausgezeichnet wurden, wurde ein revolutionäres Pflegekonzept entwickelt und damit ein wesentlicher Beitrag für die allgemeine Gesundheit geleistet und ein Altern in Würde ermöglicht.

Samariterbund als Kilmaaktiv-Projektpartner

Um nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherzustellen und den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, wurde der Einsatz von Elektrolastenfahrrädern zur umweltschonenden Belieferung von „Essen auf Rädern“ ausgebaut. Dafür erhielt der Samariterbund im August 2020 eine Auszeichnung von Bundesministerin Leonore Gewessler als Klimaaktiv-Projektpartner.

Die Pandemie hat deutlich gemacht, wie stark wir alle in globale Kontexte eingebunden sind und wie sehr unser Handeln weltweit zusammenhängt. Einige Zukunftsforscher wittern durch die weltweite Krise sogar die Chance auf mehr internationalen Zusammenhalt und globalere Entscheidungen. „Wenn wir enger zusammenarbeiten würden, ließe sich die Lebensqualität aller Menschen nicht nur sichern, sondern sogar steigern“, sagt etwa Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt. Globale Krisen sind eben nur durch globale Veränderungen zu lösen.

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