COVID-19 Simulator: Hohe Akzeptanz bei MitarbeiterInnen

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Back to office. Viele von uns durchleben derzeit einen steten Wechsel aus Homeoffice und Büroalltag. Auch für FirmenchefInnen ist das eine herausfordernde Situation. Denn oberstes Gebot ist, effektive Schutzmaßnahmen für die MitarbeiterInnen im Unternehmen zu setzen. Der neu entwickelte COVID-19 Simulator hilft bei der Entscheidungsfindung und visualisiert die Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen in 3D-Modellen.

Covid-19-Simulation
Covid-19-Simulation

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz werden stets neueste wissenschaftliche Studien mit menschlichen Verhaltensweisen in Innenräumen verknüpft. So sind maßgeschneiderte Präventionskonzepte für jedes Unternehmen möglich. Die Ergebnisse einer Feldstudie lassen aufhorchen:

Bei allen StudienteilnehmerInnen war die Akzeptanz überdurchschnittlich hoch. Zudem ist der Simulator auch für technologisch weniger affine Personen verständlich und gut nutzbar. Und die Bereitschaft, mit KollegInnen über den Simulator zu reden ist, sehr hoch. Entwickelt wurde der COVID-19 Simulator von PwC Österreich in Zusammenarbeit mit dem Samariterbund und dem Austrian Institute of Technology.

„Gerade in Ausnahmesituationen, wie wir sie durch die COVID-19-Pandemie erleben, ist es wichtig, Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und fakenbasiert zu treffen. Der COVID-19 Simulator macht dies möglich: In 3D-Simulationen werden die jeweiligen Räumlichkeiten nachgebaut, Verhaltensmuster der MitarbeiterInnen eingebracht und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse miteinberechnet. Ein Vorher-Nachher-Effekt ist in den erstellten Kurzvideos klar erkennbar. Dadurch ist die Akzeptanz in der Belegschaft nachweislich höher. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt uns, dass der Simulator sehr positiv aufgenommen wird. Zahlreiche MitarbeiterInnen wurden dazu befragt“, erklärt Andreas Balog von der Geschäftsleitung im Samariterbund.

Gerade in Ausnahmesituationen, wie wir sie durch die COVID-19-Pandemie erleben, ist es wichtig, Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und fakenbasiert zu treffen.

Kleine Handlung – großer Wirkung

„Das Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war großartig. Gerade im High-Tech-Bereich ist das eine sehr erfreuliche Resonanz. Wenn man versteht, warum Handlungen gesetzt werden müssen und das noch gezeigt bekommt, dann werden diese auch umgesetzt. Das habe ich genauso bei mir im Unternehmen gemerkt. Mittlerweile ist es ganz normal, dass in Sozialräumen nach fünf Minuten gelüftet wird“, berichtet Gerald Dipplinger, Projektverantwortlicher bei PwC Österreich.

Dana Radl war eine der StudienteilnehmerInnen, die vom Simulator überzeugt ist. Vor allem die Visualisierung der gesetzten Maßnahmen beeindruckte sie sehr. „Bei Nichteinhaltung der Maßnahmen sieht man klar, was passiert. Der Simulator ist ein Appell an die Vernunft.“ So hofft Dana Radl, dass sie bald wieder ins Büro zurückkehren kann – auch wenn es nur in Kleingruppen und bei ständigem Lüften möglich sein wird.

Software stetig aktualisiert

Da laufend neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Software eingearbeitet werden können, ist der Simulator auch künftig bei Mutationen bzw. bei anderen Virenerkrankungen einsetzbar. Für Susanne Drapalik, Chefärztin des Samariterbund Wiens, ist die leichte Adaption des Modells ein großes Plus. „Tatsächlich ist es so, dass die Forschung im Bereich der Infektionskrankheiten kontinuierlich neue Erkenntnisse zu Tage bringt oder bisherige Annahmen bestätigt oder widerlegt. Das Fundament des COVID-19 Simulators ist dementsprechend stark in der Wissenschaft und in den aktuellsten Erkenntnissen verankert. Dank der bildlichen Darstellung sind klare und nachvollziehbare Handlungsanweisungen erkennbar.“

Das Ende der Bussi-Bussi-Gesellschaft?

Noch eine abschließende Frage an die Chefärztin des Samariterbund Wiens: Wäre es sinnvoll, Verhaltensweisen, die wir in der Krise angewandt haben, auch in das Alltagsleben nach der Pandemie zu übernehmen? Susanne Drapalik würde das aus medizinischer Sicht sehr begrüßen: „Wenn ein bisschen die Bussi-Bussi-Gesellschaft zurückgeht und wir mit einem normalen Abstand Kontakt haben, können wir viele Infektionen verhindern.“

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